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Implantate
Der unverzichtbare Helfer bei Zahnverlust.
Ihre Zahnarztpraxis Dr. Hideghety hat sich auf dem Gebiet der Implantologie spezialisiert. Die intensiven Fortbildungen und der Nachweis regelmäßiger Implantationen mit anschließender prothetischer Versorgung wurden von der Landeszahnärztekammer Hessen anerkannt. Sie verlieh uns das Zertifikat zum Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie.
Die Implantologie einer der bedeutendsten Bereiche moderner Zahnheilkunde. Implantatgetragener Zahnersatz bedeutet optimale Lebensqualität und Ästhetik - trotz Zahnverlustes. Implantate geben Ihnen ein gewinnendes Lächeln und die sichere Kaukraft eigener Zähne zurück. Zahnverlust muss nicht länger weiteren Zahnsubstanzrückgang bedeuten oder gar die herausnehmbare Prothese auf dem Nachtschrank.
Was sind Implantate? Die meisten der heute marktüblichen Implantate sind enossale Implantate, d.h. sie werden in den Kieferknochen versenkt. Eine seit 30 Jahren bewährte Methode. Implantate werden auch als „künstliche Zahnwurzeln“ bezeichnet.
Implantate sind häufig Schrauben oder Zylinder aus Titan (vergleichbar mit künstlichen Hüftgelenken). Ihre Oberfläche ermöglicht ein leichtes Anwachsen im Knochen. Beim Unterkiefer dauert diese Einheilphase nur ca. 6 Wochen. Die weichere Knochenbeschaffenheit des Oberkiefers verlängert die Einheilphase auf etwa 3 Monate.
Die Implantate verfügen über ein Innengewinde für eine sichere Aufnahme des Zahnersatzes, egal ob Krone, Brücke oder Prothese.

Der große Vorteil des Implantatmaterials Titan ist seine Verträglichkeit. Allergien konnten weltweit bis heute nicht nachgewiesen werden. Dass es dennoch in Einzelfällen zu Implantatverlusten kommt, hängt von Faktoren wie Mundhygiene, Stress, Wundheilungsstörungen oder Rauchen ab. Kontraindikationen, die gegen eine Implantation sprechen, sind äußerst selten und werden bereits im Vorgespräch abgeklärt. Auch das Alter des Patienten spielt keine Rolle. Mit über 90% ist die Erfolgsrate für das Einheilen von Implantaten sehr hoch.
Der kurze Eingriff wird in lokaler Betäubung vorgenommen. Postoperative Schmerzsymptome und Schwellungen sind selten und nur bei zusätzlichen operativen Aufwendungen (-> Augmentationen) zu erwarten.
Unsere Praxis verwendet ausschließlich Implantatsysteme der Marktführer ITI, Camlog, Astra und Ankylos. Bewährte Systeme, deren Forschungsergebnisse für sich sprechen und die ständig dem medizinischen Fortschritt angepasst werden.
Welche Vorteile bieten Ihnen Implantate? - Der größte Vorteil: Sie besitzen wieder einen eigenen, festsitzenden „neuen Zahn“ keinen herausnehmbaren Zahnersatz. Auch das Anschleifen der Nachbarzähne ist nicht nötig wie bei einer Brücke der Fall. Die Kaukraft ist die gleiche wie bei Ihren eigenen Zähnen. Damit Sie auch bei Äpfeln wieder kraftvoll zubeißen können.
- Ein weiterer Vorteil: Brücken benötigen Pfeilerzähne, um befestigt zu werden. Reichen diese nicht aus, muss der Zahnarzt einen herausnehmbaren Zahnersatz anfertigen. Überflüssig, wenn man auf Implantate zurückgreifen kann.
- Der nach Zahnverlust natürliche Knochenabbau wird durch Implantate verhindert. Sie geben dem Knochen seine Aufgabe zurück.
- Selbst wenn Sie eine Prothese tragen, sind Implantate sinnvoll. Wenn möglich, werden sie so gesetzt, dass sie mit Ihrer Prothese verbunden werden können.
- Auch das Essen wird mit Implantaten wieder zum Genuss. Die Bedeckung des Gaumens durch eine Prothese, die Irritation der Zunge durch den Kunststoff - beides gehört dank Implantaten der Vergangenheit an.
- Die Prothese beeinträchtigt Sie beim Sprechen?
Mit Implantaten: nicht mehr der Rede wert.

Welche Nachteile haben Implantate? Implantate sind sehr pflegebedürftig. Regelmäßiges Zähneputzen, Benutzen von Zahnseide und Interdentalbürsten sind Voraussetzung für ein langes Leben der neuen Zähne. Zusätzlich empfehlen wir ausdrücklich den halbjährlichen Check beim Zahnarzt.
Implantate erfordern einen chirurgischen Eingriff. Je nach Knochenbeschaffenheit und Anzahl der Implantate dauert dieser Eingriff zwischen 20 Minuten und 1 Stunde.
Die Kosten für Implantatversorgungen sind meist höher als für konventionellen Zahnersatz. Zu Detailfragen beraten wir Sie gerne und ausführlich.
Können Implantate immer eingesetzt werden? Allgemeinmedizinische Erkrankungen können einen Einfluss auf Implantate haben. Auch die Beschaffenheit der Kieferknochen spielt eine Rolle.
Diese Faktoren werden schon bei der Implantatplanung geklärt und die erfolgversprechendste Operationstechnik besprochen. Gemeinsam mit den Patienten erstellen wir eine Aufwand-Nutzen-Analyse. Dazu ist meistens auch eine Röntgenaufnahme nötig. Sollte das Knochenangebot nicht ausreichend sein, werden augmentative Maßnahmen erörtert.
Was sind augmentative Maßnahmen? Augmentation bedeutet Aufbau. Bei geringem Knochenangebot in Höhe oder Breite werden augmentative Maßnahmen notwendig.
Für den Knochenaufbau verwenden wir körpereigenes- oder Ersatzmaterial. Die heute üblichen Ersatzmaterialien stammen vom Schwein, Rind oder Pferd. Alternativ kann auch vollsynthetisches Material verwendet werden.
Implantatsuprakonstruktion - Sichtbare Ästhetik Nach der Einheilphase erfolgt eine weitere Röntgenkontrolle. War die Heilung erfolgreich, werden die Implantate von oben freigelegt und ein Abdruck für den Zahntechniker genommen.
Gemeinsam entscheiden wir dann, welche Art von Versorgung auf den Implantaten verankert werden soll. Abhängig von der Position der Implantate, der Anzahl und natürlich Ihren Wünschen. Auch Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden werden in dieser Sitzung besprochen.

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